Karnevalskrapfen

Faschingskrapfen

Faschingskrapfen, Karnevalskrapfen, Fettgebäck – wie auch immer man diese kleinen frittierten Teile nennt, sie gehören einfach zu dieser „Jahreszeit“ dazu.

Faschingskrapfen

Hier auf dem Blog findest du das Grundrezept dazu: Frittierte Faschings-Krapfen

In diesem Jahr habe ich sie eher als Rauten zubereitet.

Die Zubereitung ist sehr einfach, auch Back-Anfänger kommen damit super zurecht.

Normalerweise verwende ich bei meinem schon so alten Rezept immer 2 Eier und 1 Eigelb. Dieses Mahl hatte ich aber nur zwei Eier Zuhause und habe den Zuckeranteil auf 50 g erhöht. Das funktioniert genau so gut. Du kannst also entscheiden, ob du die Ur-Version des Rezeptes oder die heute Version verwenden willst:

Zutaten:
500 g Weizenmehl
1/2 Würfel frische Hefe oder 1 Packung Trockenhefe
50 g Zucker
eine Prise Salz
100 g zerlassene Butter
2 Eier
125 ml lauwarme Milch

ca. 2 Liter neutrales Öl

ca. 150 g Zucker

Zubereitung:
Die Milch mit der Hefe und dem Zucker in einer Rührschüssel vermengen und so lange rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Ca. 10 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden. Nun gehen alle anderen Zutaten in die Rührschüssel und werden entweder mit der einer Küchenmaschine mit Knethaken oder aber mit den Händen geknetet.

Wenn ein glatter Teig entstanden ist, deckst du diesen ab und lässt in ca. 1 Stunde gehen, damit sich dieser dann mindestens von der Größe her verdoppeln kann.

Mit etwas Mehl auf der Arbeitsfläche und auf dem Teig rollst du diesen am besten in zwei Portionen ca. 1 cm dick aus. Ich habe dann ca. 4 cm breite Streifen geschnitten und dann wieder Rauter davon herausgeschnitten.

Für die Rauten habe ich den Teig jetzt nicht noch zusätzlich ruhen lassen, sondern gleich das Öl erhitzt.

Du benötigst keine Fritteuse, sondern kannst die Karnevalskrapfen auch einfach in einem Topf oder eine Wok-Pfanne frittieren. Dazu Öl auf mittlerer Stufe erhitzen. Ich wähle dafür die Stufe 5 (meine Herdplatte kann bis Stufe 9 genutzt werden).

Das Öl sollte nicht zu heiß sein, da die Krapfen dann zu schnell braun werden. Lieber langsam garen lassen.

Da das Öl sehr heiß ist, solltest du vorsichtig arbeiten, damit du dich nicht verbrennst, Ich lasse jeweils 3 bis 4 Rauten vorsichtig in das Öl gleiten. Sie sollten nicht einfach so ins Öl plumpsen, denn so spritzt das Öl auch nicht aus dem Topf heraus. Die Teiglinge immer wieder mal mit der Schaumkelle im Fett wenden. Nach 2 – 3 Minuten sollten sie schön braun gebacken sein.

Die Krapfen werden mit einer Schaumkelle aus dem Öl genommen und tropfen auf einem Küchenpapier ab.

Den Zucker habe ich in einen flachen Teller gegeben, die noch warmen Karnevalskrapfem im Zuckerbett wenden und auf einer Platte platzieren.

Jetzt können die kleinen Teilchen verputzt werden. Am besten am gleichen Tag genießen.

Rautenkrapfen

Du willst alternativ auch mal klassische Berliner zubereiten? Kein Problem, das Rezept findest du hier: Gefüllte Berliner

lenasdaily

Leckere Rezepte, die schnell und einfach zubereitet sind.

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