Zwetschgen-Streuselkuchen

Wie so oft erwähnt, schmeckt fast alles mit Streuseln besser. Besonders lecker finde ich Zwetschgen-Streuselkuchen. Ich verwende immer die Basis meiner bewährten Kunden, die ich regelmäßig backe. So auch hier. Ich habe mein Streuselkuchen-Rezept mit einem Rührteig angepasst, damit der Teig etwas fester wird und die Zwetschgen gut auf dem Teig liegen und nicht vollständig darin versinken.

Zutaten:
Für die Streusel:
80 g Butter
60 g Zucker
100 G Mehl
Optional: Zimt

Für den Teig:
125 g weiche Butter
80 – 100 g Zucker – je nachdem wie süss ihr es mögt.
Bei mir waren es 80 g Zucker
1 Ei
200 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für den Belag:
3/4 Schale Zwetschgen (ca. 300 – 400 g)
2 EL brauner Zucker

Zubereitung:

Zu Beginn bereite ich immer die Streusel vor, damit diese im Kühlschrank etwas fest werden können, während ich den restlichen Kuchen zusammenrühre.

Für die Streusel alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einer Gabel vermengen. Am Ende drücke ich die Masse noch mit den Händen etwas zusammen und stelle die Schüssel abgedeckt in den Kühlschrank.

Für den Teig rührt ihr Butter, Zucker und das Ei zu einer cremigen Masse. Danach wird Mehl, Salz und Backpulver hinzugegeben bis ein fester Rührteig entsteht. Dieser Teig ist tatsächlich etwas fester als gewöhnliche Rührteige. Das tut dem Geschmack aber keinen Abbruch. Gerade bei einem Belag mit Zwetschgen verwende ich immer diesen Rührteig, da die Zwetschgen nicht in den Teig einsinken, sonder darauf liegen.

Ihr braucht eine Springform, die ca. 26 cm Durchmesser hat. Ist eure Springform deutlich größer, verdoppelt die Teigmenge einfach. Ich sprühe meine Kuchenformen immer mit einem Backtrennspray ein. Wenn ihr ein solches nicht zuhause habt, dann wird die klassische Methode eingesetzt. Gebt etwas neutrales Öl in die Form (ca. 1 – 2 EL). Mit einem Küchenpapier wird dann die gesamte Backform innen eingerieben – auch am Rand. Nun wird die Form mit etwas Paniermehl oder klassischen Mehl eingetreut. Klopft überschüssiges Mehl ab. Ich drehe dazu die Form über der Spüle auf den Kopf und klopfe leicht auf den Spülenrand.

Nun füllt ihr den Teig in die Form und streicht diesen mit einem nassen Löffel oder Spatel glatt.

Für den Belag die Zwetschgen waschen und mit einem Messer halbieren. Den Kern entfernen und von außen nach innen im Kreis in die Springform legen. Am Ende streue ich den braunen Zucker gleichmäßig über alle Zwetschgen.

Jetzt wird der Backofen auf 200 ° Grad Umluft aufgeheizt.

Nun kommt der Streuselteig zum Einsatz. Holt die Schüssel aus dem Kühlschrank und bröselt die Streusel über die kompletten Zwetschgen, damit der ganze Kuchen damit bedeckt ist. Es ist egal, wenn die Streusel ungleichmäßig groß sind. Ich mag es, wenn es dazwischen auch immer mal wieder größere Streusel gibt.

Der Kuchen kommt auf der mittleren Schiene ca. 35 – 45 Minuten in den Ofen. Wenn ihr die Teigmenge erhöht hat, erhöht sich auch die Backzeit. Diese hängt leider auch vom Backofen ab. Ich beginne ab 35 Minuten mit einem Holzspieß zu testen, ob der Teig unten im Kuchen durch ist. Bleibt kein Teig mehr am Spieß kleben, ist der Kuchen fertig. Wenn die Zwetschgenmasse noch etwas flüssig ist, lasst den Kuchen noch etwas im Ofen. Ab 45 Minuten sollte er wirklich durch sein. Dann haben die Streusel auch eine schöne Farbe.

Der Kuchen kann aus dem Ofen geholt werden und dann muss er abkühlen. Damit wird er auch noch fester. Kurz vor dem Servieren holt ihr den Kuchen aus der Springform. Ich gleite dazu mit einem flachen Messer vorsichtig am Rand der Springform entlang, damit dort nichts kleben bleibt und der Kuchen zerreißt, wenn man die Springform öffnet. Mit einem Kuchenschieber wird der Kuchen vom Boden der Springform gelöst und dann könnt ihr einfach auf eine Kuchenplatte oder einen größeren, flachen Teller schieben. Jetzt kann er serviert werden.