Knoblauch-Paste

Wer kennt das nicht? Man kauft Knoblauch ein, benutzt 1 – 2 Zehen und dann steht er rum. Beim nächsten mal sind die Knoblauchzehen ausgetrocknet oder gekeimt. Ich habe mich immer wieder über mich selbst geärgert, bis ich begonnen habe, eine Knoblauch-Paste herzustellen. Diese hält sich mindestens 6 Monate im Kühlschrank. Man hat nur 1 x stinkende Finger und dann ist der Knoblauch immer bereit für den Einsatz.

Ein Teelöffel der Knoblauch-Paste entspricht 1 Knoblauchzehe.

Das Grundrezept für die Paste sieht wie folgt aus:
Auf 150 g Knoblauch kommen 50 g neutrales Öl (z.B. Rapsöl), 1 EL Meersalz und am Ende ein paar EL Olivenöl, bis die Oberfläche der Paste mit Olivenöl bedeckt ist.

Eine Abwandlung des Grundrezepts mit Kräutern funktioniert natürlich auch. Ich habe es schon mit Petersilie umgesetzt. Hier würde ich aber tatsächlich nur den kleinen Ansatz mit 150 g Knoblauch ansetzen und dann 1/3 Bund Petersilie hinzugeben. Durch die frischen Kräuter verkürzt sich die Haltbarkeit.

Alternativ könnt ihr die Knoblauch-Paste auch mit Chili ansetzen. Vielleicht kennt ihr diese Version aus einem Italien-Urlaub. Diese Version passt dann besonders gut auf Pasta und Pizza.

Die Zubereitung ist sehr einfach. Ihr benötigt lediglich einen Hochleistungsmixer oder oder einen Pürierstab. Gebt den Knoblauch hinein (Kräuter und Chili ebenfalls, falls diese zum Einsatz kommen), Salz und Öl hinzufügen und dann so pürieren, wie ihr es möchtet. Ich habe schon ganz sämige Pasten gemacht aber auch eher „gehackte“ Knoblauch-Varianten.

Die Paste wird in verschraubbare Gläser gefüllt und mit Olivenöl abgedeckt. Dann kann sie in den Kühlschrank.