Tschebureki – Russische Teigtaschen

Wer die russische Küche kennt, der weiß, dass diese meist herzhaft und nahrhaft und mit Sicherheit nicht kalorienreduziert ist. Dennoch schmecken diese Teigtaschen super. Am allerbesten wenn sie direkt aus der Pfanne kommen. In meiner Familie gibt es meistens Suppe dazu. Entweder Kartoffel oder Spargelsuppe oder wie heute eine Knoblauch-Suppe. Das Rezept dazu findet ihr hier: Knoblauchsuppe

Im Internet sind viele Rezepte dazu zu finden. Ich habe auch schon so viele ausprobiert. Auch aus der Familie. Alle haben mich nicht wirklich umgehauen. Der Teig muss ähnlich wie Blätterteig sein, aber er ist eben kein Blätterteig.

Nach einigen Versuchen und Experimenten habe ich den für mich jetzt am besten abschneidenden Teig gefunden.

Die Angaben reichen für 6 Personen

Zutaten Teig:
3,5 Kaffeetassen Mehl
1 TL Salz
1 Kaffeetasse kochendes Wasser
1 Ei
100 g Butter

Zutaten für die Fleischfüllung:
ca. 700 g. gemischtes Hackfleisch
ca. 300 g. kleingeschnittene Zwiebeln
Salz, Pfeffer

Wir essen die Tscheburekti meistens mit einer Fleischfüllung. Allerdings gibt es auch eine vegetarische Füllung, die gerne gegessen wird: Hierfür benötigt Ihr Frühlingszwiebeln, hartgekochte Eier, Salz und Pfeffer.

Die Zutaten für die Fleischfüllung gut miteinander vermengen und in den Kühlschrank stellen.

Die Zutaten für den Teig wie folgt verarbeiten:

Die Butter in der Mikrowelle oder in einem Topf schmelzen lassen und in eine Schüssel geben, damit die Butter etwas abkühlen kann.

In der Zwischenzeit das Mehl mit Salz vermengen. Wasser zum Kochen bringen.

In die abgekühlte Butter ein Ei geben und gut verrühren. Es wird dann eine sämige Butter-Ei-Masse. Die Buttermasse zum Mehl geben und mit einem Mixer oder eine Küchenmaschine  mit dem Knetaufsatz verrühren. Das heisse Wasser hinzugeben und solange kneten lassen, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig in kleinen Portionen auswellen. Er muss sehr dünn sein.  Bei mir scheint das Küchentuch dann durch den Teig.

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Da ich mir den Stress und Kraftakt des Auswellen des Teiges nicht geben will, verwende ich eine Pastateig-Maschine. Das ist aber nicht zwingend notwendig.

Wenn der Teig dünn ausgerollt ist kann man rechteckige Stücke herausschneiden. Ihr könnt aber auch einen Pasta-Ausstecher oder ein Glas verwenden, dann werden die Teigtaschen kleiner. Ich verwende eine Pastaform, die ich irgendwann mal gekauft habe. Leider weiß ich gar nicht mehr wo das war, aber ich denke man bekommt sie quasi überall.

Ich schneide aus der Teigbahn ein passendes Stück heraus und lege es auf die Pastaform. Auf den Teig gebe ich einen Flaschen Esslöffel der Füllung und drücke diese Flach auf den Teig.

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Danach klappe ich die Form zusammen und die Teigtaschen sind verschlossen. Wenn ihr diese Form nicht besitzt kann man ein Teigrad zum Zuschneiden und Verschließen verwenden oder einfach ein Messer und die Finger.

Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis es keinen Teig oder keine Füllung mehr gibt.

Die Teigtaschen frittiere ich in einer Pfanne mit so viel Öl, dass die Taschen darin schwimmen können. Mit einem Holz-Kochlöffel teste ich zum Start, ob das Öl heiß genug ist. Holzlöffel in des Öl halten. Wenn sich gleich kleine Blasen um den Stil versammeln, dann kann es losgehen. Die Pfanne sollte nicht zu voll sein, da man die Teigtaschen auch nochmals wenden sollte, damit sie von beiden Seiten knusprig braun sind. Ich lege meist nur 3 Stück in die Pfanne.

Guten Appetit!

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